Alles zum Thema Fahrdynamik, Federung, Höherlegung etc.
#37673
Moin Moin Leute,

hab mal wieder eine kleine Frage, und zwar scheint es so als müsste ich den Lenker in Rechtskurven um einiges mehr einschlagen als in Linkskurven. Auch habe ich teilweise das Gefühl Rechtskurven schlechter fahren zu können.
War eben auf einem Parkplatz und da hat sich oben geschriebene nochmals bestätigt.
Komisch ist nur, dass ich keinen Sturz oder sonstiges hatte, bevor das Problem auftrat? Sie ist mir mal umgefallen wodurch der Lenker rechts etwas verbogen ist, das ist aber auch erst passiert nach dem ich die "Beschwerden" mit dem Lenkeinschlag schon hatte. Allerdings gab mir der Umfaller ein wirklichen Grund dazu, meine Gabel mal zu entspannen.

Habe dazu die Achsenmuttern (heißen die so?), die Achse und die untere Gabelbrücke gelöst, ein paarmal eingefedert und alles wieder mit dem Drehmomentschlüssel angezogen.
Konnte die FMX leider nicht komplett aufbocken und somit auch die obere Gabelbrücke nicht lösen, habe aber gelesen, dass es ausreicht die untere zu lösen. Oder ist das falsch?

Und jetzt die eigentliche Frage:

Warum ist der Lenkeinschlag so komisch? Oder kann man sich sowas auch einbilden? :D

Grüße
Posivi
#37674
Ich würde sagen, halb Einbildung und der Rest ist das jeder einfach eine Kurve "besser" fährt als die andere.

Mir z.B. liegt die Rechtskurve mehr, was man auch am Hinterreifen leicht erkennen kann, weil ich mich da mehr reinlege.
#37675
[quote='The_High',index.php?page=Thread&postID=90882#post90882]Ich würde sagen, halb Einbildung und der Rest ist das jeder einfach eine Kurve "besser" fährt als die andere.

Mir z.B. liegt die Rechtskurve mehr, was man auch am Hinterreifen leicht erkennen kann, weil ich mich da mehr reinlege.[/quote]Moin moin,
ich würde da The High voll und ganz zustimmen.
Jeder hat seine lieblingskurven. Der eine kann besser und tiefer durch die linkskurven, der andere besser durch die rechtskurven, kenn ich selber von mir und bekannten. Ab und zu fühlen sich die Kurvenfahrten in einer "schwächeren" Kurve leicht wackelig und schwergängiger an .Ich denke von daher auch nich das da irgendwas verzogen ist. Villeicht legst du dich bei einer rechtskurve nich so weit rein wie bei einer linkskurve.

Gruß
#37676
So, war vorhin mal unten und hab eine ausführliche "optische" Kontrolle gemacht. Hab bisschen rumgemessen und konnte erstmal keine Unstimmigkeiten feststellen. Hab dann aber meinen Kotflügel + Maske abgebaut um einen freien Blick auf das Vorderrad zu haben. Musste dann feststellen das bei geradem Lenker das Rad etwas schief steht und umgekehrt.
Eigentlich habe ich gedacht, dass ich die Eventualität dass das Vorderrad schief steht mit dem entspannen der Gabel behoben. Ist offensichtlich nicht der Fall.

Werde morgen nochmal die Gabel entspannen. Hier nochmal meine Vorgehensweise:

Habe dazu die Achsklemmschrauben, die Achsmutter und die untere Gabelbrücke gelöst (wirklich nur gelöst, ein Fehler?), ein paarmal eingefedert und alles wieder mit dem Drehmomentschlüssel angezogen.

Ich habe mir überlegt das es folgende Fehlerquellen geben könnte:

- Habe zu "wenig" gelöst.
- Beim einfedern nicht gebremst

Gibt es noch andere Fehlerquellen? Bzw. ist meine Vorgehensweise generell überhaupt richtig?

Danke für eure Mühe!

PS: Könnte mir mal jemand erklären warum meine Vorderradachse nicht durch das Rad durchrutscht? Meine Vorderradachse ist nur auf einer Seite durch eine Mutter gesichert bzw. festgezogen, auf der anderen ist nichts, das die Achse irgendwie am durchrutschen hindern könnte? Nur ein kleiner Tunnel durch den man theoretisch einen Sicherungsstift oder sowas in der Art durchstecken könnte.

Gruß
Lucas
#37677
Hey,
habe für einen Kollegen, der einen Wegrutscher in der Kurve gehabt hat, die Gabel wieder eingestellt.
Ich musste um die Gabel zu entspannen, die komplette Gabelbrücke öffnen oben wie unten und Achsmuttern. (Aber die Verdrehung hat sich schon glöst, als ich die beiden Gabelbrücken aufgemacht habe, eigentlich klar, da jeder Gabelholm(das äußere) ja frei beweglich vom Tauchrohr(innern) ist. hoffe die Begriffe sind nicht verdreht oder falsch.. :) )
Dannach war wieder alles richtig angezogen und es fühlte sich wieder alles "gerade" an




Die Achse, die durch das Rad geht, liegt doch auf der Tachoschneke auf oder ? Auf der Seite, welche keine Verschraubung hat. So kann sie ja nicht durchrutschen. Dann zieht man ja die linken Achschrauben (Tachoseite ) an. Dadruch klemmt die Achse einwenig und dann ziehst du sozusagen alles zusammen mit der Mutter auf der andern Seite, damit alles aneinander liegt .... So denke ich mal so ist der sinn, aber ich hab keine ahnung ob das so richtig ist... :D
#37679
So, habe dann heut Mittag nochmal meine Gabel entspannt. Hat alles super geklappt, Vorderrad scheint optisch wieder gerade zu sein. Im Winter werde ich dann mal auch die obere Gabelbrücke aufmachen, um wirklich jeden Zweifel zu beseitigen.
Es fährt sich schon gleich viel besser, wenn auch nicht perfekt, aber das ist jetzt wohl wirklich Einbildung. Ist aber egal, als ich heute in einer Rechtskurve meine Fußraste auf der Straße schleifen gehört habe, wusste ich, es ist alles wieder ok.

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