Hier findest du alle Tipps zum Thema Motor der FMX!
By ArchivUser68
#9667
*respekt* Susy, sag mal bist du echt eine Lady =) hast du da was in die Richtung studiert, missbraucht dich dein Freund zum schreiben *indeckunggeh* ist nur ein Spaß gewesen!

Nochmals vielen Dank!! Denke das das für ALLE sehr interessant ist :P Ich sags ja immer wieder "erst schön warm fahren"
By ArchivUser2
#9668
@susy: der kolben und der zylinder reiben nicht aufeinander. das verhindert der ölfilm. ein solches reiben geht keine 5 minuten gut. die kolbenringe sind die einzige echte kontaktfläche zwischen den beiden.
By ArchivUser104
#9669
@ myfrag und g-unit : danke für das lob!!! :P ja ich bin eine waschechte lady!!! eure fragen sind leicht beantwortet. natürlich bin ich von haus aus sehr interessiert an technik aller art. studiert habe ich das nicht, aber ich lese sehr viel fachlektüre sowie massenhaft bücher zum thema motorrad. die wiederum brauchte ich nichtmal zu kaufen, da mein freund ja dasgleiche hobby betreibt, nur schon ganz paar jahre länger. klar lasse ich mich bei meinen ausführungen hier auch von ihm unterstützen. er hat da immer paar nützliche tips auf lager, schließlich hat er mal für honda einige jahre gearbeitet und war auch zu diversen schulungen in offenbach da wo der hauptsitz von honda-deutschland bekanntlicherweise ist! man möge mir verzeihen, daß mir mein freund tatkräftig zur seite steht, aber ich denke dadurch ist hier doch vielen geholfen. wenn jemand etwas dagegen hat, dann müßte er sich hier selbst anmelden obwohl er eigentlich dominatorfahrer ist!!!


@choice : da haben wir aber ein besonders aufmersamen leser! [IMG]happy.gif" border="0] natürlich baut sich an der zylinderwandung ein schmierfilm auf. klarer fall ohne den wär beizeiten exitus, das hab ich wohl nicht ausführlich genug formuliert. sorry ,mein fehler!!! :rolleyes: allerdings mit deiner zweiten anmerkung irrst du! nicht nur die kolbenringe verfügen über eine kontaktfläche zum zylinder ich möchte an dieser stelle eine beschreibung von "kfz-tech.de" zitieren: "Der Kolben soll ein geringes spezifisches Gewicht haben und wird deshalb aus Aluminium-Silizium-Legierung gegossen oder z.B. bei Hochleistungsmotoren gepresst (geschmiedet). Er berührt mit dem mittleren und besonders dem unteren Teil des Schaftes den Zylinder und hat dort den größten Durchmesser. Weniger als 1/10 mm dicke Schichten aus Grafit, Zinn, Blei oder Eloxieren verbessern die Gleiteigenschaften. Eine Eisenschicht (Ferrocoat) ermöglicht den Einsatz in Al-Zylindern."

also wenn ich mich recht erinnere, dann berührt das kolbenhemd im front-u. rearbereich im jeweiligen unteren drittel sehr wohl den zylinder da der kolben an den stellen leicht bauchig geformt ist.(natürlich nicht direkt da ölfilm dazwischen ). bei fortgeschrittenen verschleiß entsteht sogar ein leichtes kippmoment, welches das bekannte kolbenrasseln verursacht! da das pleul auch nur kurz bei ot und ut jeweils senkrecht auf den kolben kräfte ausübt und ansonsten im winkel angestellt ist, muß es auch physikalisch zu diesem kippmoment kommen. bei weiteren fragen müßte ich allerdings meinen scanner bemühen und diverse seiten aus meinen fachbüchern zum besten geben. da auch ich kein physikprofi bin! :D
Zuletzt geändert von ArchivUser29 am 20.07.2006, 10:06, insgesamt 1-mal geändert.
By ArchivUser39
#9670
boah ey!!!!!!!!!!!!!!
soviel geballte infos's muss ich erst mal verabrbeiten.
ich denke mal auf die schnelle:
1. je öfter und höher die drehzahl ist, desto schneller altert das öl
2. gutes öl hat mehr reserven oder hält halt länger

p.s. hab mit meiner vs1400 in 4 jahren 48.000km abgenudelt und immer billiges zeug reingekippt. musste trotzdem nie nachkippen
ölwechsel mit 4,5L & drehzahl choppermässig gering.
By ArchivUser104
#9671
Zitat:
ArchivUser39 schrieb am 20.07.2006 09:34
ich denke mal auf die schnelle:
1. je öfter und höher die drehzahl ist, desto schneller altert das öl
2. gutes öl hat mehr reserven oder hält halt länger

ja & nein!

die alterung des öls ist weniger von der drehzahl sondern in erster linie von der temperatur abhänging. da aber bei hohen drehzahlen zwangsläufig die öltemperatur steigt hast du auch indirekt recht. allerdings steigt die temperatur auch unter anderen bedingungen wo die drehzahl gering ist. ich erinnere nur an einen gediegenen stop&go-verkehr im hochsommer! eine tortour für jeden fartwindgekühlten einzylinder (daher immer versuchen am stau vorbei zu mogeln)

zu 2.) gebe ich dir persönlich recht. obwohl diesbezüglich die meinungen hier im forum auseinanderdriften.
By ArchivUser2
#9672
da ich nen kumpel habe der bei mahle arbeitet, habe ich das mahle-kolben-buch. die sache ist deutlich komplexer, als wir es je darstellen könnten. ich möchte nicht zu sehr zitieren müssen.
immerhin: die kisten laufen alle noch.

nun zu meiner erfahrung: wer diese motoren laufen lässt, bezahlt expresszuschlag in sachen ölverbrauch. auch bei neuen motoren. derselbe motor "normal" bewegt braucht dann auch kein öl. das konnte ich gerade beim xbr-treffen vor zwei wochen erleben. also heizer: schaut nach eurem ölstand!
By ArchivUser111
#9674
Zitat:
ArchivUser104 schrieb am 19.07.2006 19:26
kein problem, ich versuchs etwas genauer zu formulieren:

also wenn ein motor neu ist, unterliegt er etwas anderen gesetzmäßigkeiten als wie einer der schon paar kilometer auf dem buckel hat. man muß sich das so vorstellen, daß alle sich bewegenden metallteile (kolben, lager, getriebe, ventiltrieb usw.) ab werk gewissen fertigungstoleranzen unterliegen. das spiegelt sich zum einen in der maßhaltigkeit wieder aber auch in der oberflächenstruktur. wenn man also so ein stirnrad im getriebe unter der lupe (microskop) betrachten würde, stellt man fest, daß die oberfläche meist noch recht rau von der bearbeitung her ist. das trifft auch auf die oberfläche von kolben und zylinder zu. nun ist es die aufgabe des besitzers diesen zustand alsbald zu ändern. daher gibt es die einfahrphase am anfang des motorlebens. in dieser zeit entsteht bedingt durch die aufeinandertreffenden metallflächen eine erhöhte reibung mit der damit verbundenen thermischen belastung im motor. der dabei vermehrt entstehende abrieb (kleinste metallspäne) wird vom öl gebunden. daher muß auch bei bereits 1000km der erste ölwechsel gemacht werden. übrigens empfiehlt nicht nur honda am anfang bewußt "nur" mineralisches motoröl zu verwenden. der effekt ist der, das sich dadurch die einfahrphase etwas verkürzt, da die schmiereigenschaften von konventionellen mineralöl natürlich nicht so gut sind, wie die von ultramodernen synthetikschmierstoffen.

<span style="color:red;]selbstredend dürfte klar sein von welcher bedeutung gerade diese ersten kilometer für das weitere leben des motors sind. es läßt sich nur erahnen wie sich brutale vollgasetappen, falsche schaltdrehzahlen bzw. topspeed mit kaltem motor in der einfahrzeit auswirken.
der motor erreicht quasi dadurch niemals sein volles potential was wirtschaftlichkeit, wirkungsgrad und haltbarkeit angeht.
ich kannte mal einen alten handwerksmeister, der hat den motor seiner gummikuh ausgebaut und "künstlich" auf der drehbank eingefahren. klar viele denken jetzt der mann hat zu lange in der sonne gelegen 8)
aber eins war fakt, die akustik seines motors war mustergültig leise, der verbrauch war sensationell niedrig, die thermik war auf niveau einer lauhen frühlingsnacht und die halbarkeit... (ich glaube der mann ist gestorben, die bmw gibt es aber noch ;) )
was ich aber damit deutlich machen wollte ist, das man das mit dem einfahren nicht zu leicht nehmen sollte entgegen der meinung, welche so mancher herstellung vertritt !

noch ein nachtrag zu der speziellen kolben-zylinder-kombination! hier im herz des motors finden besondere belastungen durch druck, temperatur und kinetik statt. daher kann hier das öl mal so richtig zeigen was es drauf hat. billigöl rächt sich hier am ehesten.
der kolben ist im neuzustand meist bewußt rau gehalten an der oberfläche. (feine mit dem umfang verlaufende rillen)
aber auch der zylinder ist mit einem kreuzförmigen schleifmuster vom hohnen her versehen.
hinzu kommt die reibwertpaarung stahl-aluminium!
hier treten gemäß in der einfahrphase die größten beanspruchungen auf. und natürlich kann man auch hier am anfang den größten bockmist produzieren durch unsachgemäße behandlung.

wenn alles glatt läuft, dann erreicht man bei dem 650er rfvc-single durchaus laufleistungen jenseits der 100000km-grenze ohne zwischdurch besitzer der aktienmehrheit eines mineralölunternehmens geworden zu sein :D

@ Susy

Genau das ist immernoch mein Problem!
Wann mit der FMX am besten schalten? Zu früh ist nix, zu spät aber auch nicht...
Und wie sieht es mit der Beschleunigung aus, eher nicht so stark beschleunigen?
Fragen über Fragen!
Tut mir leid.

Ciao FMX Fan
By ArchivUser68
#9675
@ FMX Fan: Ich mische mich da mal ein 8)
also Gas geben mußt du schon denn ohne Gas keine Beschleunigung und ohne diese kein Vorwärtskommen! Wenn du im 1ten ein bissl angerollt hast, um eine Zahl zu nennen ohne nach Gefühl zu gehen 20 Sachen druff hast dann gehst du in den 2ten, läßt die Kupplung langsam kommen, gibst wieder Gas und schaltest möglichst nach Gefühl die weiteren Gänge hoch. Ohne die Gänge voll auszufahren und soviel Gas geben das es keine Schläge auf die Kette gibt. Wenn du 100%tig null Verschleiß willst dann laß die Karre stehen. Obwohl Mopeds können sich auch kaputt stehen. Zu spät schalten, was ist das? Wenn dein Motor kalt ist und du bis an den Begrenzer hochziehst machst auf jeden was falsch 8) Das ist AUA. So jetzt bist du locker flockig deine ersten 5-10km gefahren, kommt auf die Aussentemparatur, Verkehr und Geschwindigkeit an, also mal schneller mal langsamer wird dein Öl im Motor heiß, dann kannst du RICHTIG Gas geben und Spaß haben. Mein HH sagt mit die FMX braucht Drehzahlen, ach und eine Rennsemmel nicht *hehe*
Merke Motor/ Öl warm dann kann es los gehen. Darauf immer achten!!! Bei den 1000km würde ich es vermeiden die Gänge ständig auszufahren oder längere Zeit auf volllast. Unser Motörchen ist schon ein robuster Kollege :P
By ArchivUser133
#9676
hallo leute habe mich zu dem thema hier auch mal was durgearbeitet und wollte nun auch mal meinen senf dazu geben, da ich schon 2 große touren hinter mir habe mit 1500 und 2500 kann ich sagen das mein moped kein Öl verbraucht (bringt mich nicht um ich erkläre das eben^^) wir geben unserm Öl einen zusatz Mathy nennt sich das, das heißt wir geben unserem Öl 20% davon bei und der verschleiß geht fast auf null runter ist bewiesen. Man kann ohne Probleme einen Öl wechsel aus lassen also nicht alle 3k sonder alle 6k machen und das ist sehr gut das zeug, sollte mann aber auch erst nach einem kilometer stand von 7000 bei geben da es vom händler so heißt hat der motor sich zu 100% eingelaufen.
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