Hier findest du alle Tipps zum Thema Motor der FMX!
By ArchivUser746
#29206
ich kenn das video - das wurde bereits im vw bus forum heftigst durchdiskutiert, schon vor einem jahr ca.!

ich kann dazu nur folgendes sagen:

dass unsere öle von castrol, shell und co. mehr belastung aushalten, als man annimmt, ist tatsache.
temperaturen bis 180° sollen kein problem sein (bei vielen herstellern - hab das mal aus dem netz aufgeschnappt, werd schauen, dass ich das noch finde)
jedoch haben wir einen single im motorrad verbaut und keinen 4 oder 5 zylinder, wie bei vielen autos!

ich persönlich mache einmal im jahr einen ölwechsel, egal ob ich 3000 km oder 4500 km gefahren bin!

ahja... viel. kennt jemand 1000ps.at? ist eine österreichische motorradseite. da wurde in einem thema heftig diskutiert bzgl. eines motorschadens bei der fmx! fakt ist, dass 8 oder 9000 km nicht öl gewechselt wurden, somit war es trotz garantie auf das motorrad, kein garantie fall!
By ArchivUser935
#29207
Beim meinem Auto GolfIV 75Ps, 1,4 16V benzin, wechsel ich nach 20.000 - 25.000 km inkl Filter - und das aber selbst.

Vom longlife Öl halte ich überhaupt nichts da es so dünnflüssig ist dass man alle 2.000 km im Schnitte einen liter nachfüllen muss - sehe ich bei sämtlichen TDI VW Fahrzeugen in der Firma für welche ich tätig bin. die haben im Schnitt Laufleistungen zwischen 10.000 und 60.000 km. Wenn man sich ausrechnet dass man bis zum Wechselintervall rund 12 Liter nachgefüllt hat (das teure um 30€ / Liter - muss ja longlife sein) - reicht es nahezu nur den Filter zu wechseln da immer neues Öl hinzugeleert wird und dieses sich mit dem alten vermengt. Da es so dünnflüssig ist dichten die Kolbenringe und abstreifer nicht mehr so gut und somit wird bei weitem mehr verbrannt - daher der Verbrauch - in der VW Betriebsanleitung steht sogar bis zu einem liter / 1000 km - pervers!.

Ein bekannter kaufte sich vor 8 Jahren einen VW Polo SDI. Erster Ölwechsel nach 1000 km laut Serviceheft - seitdem nie wieder - er hatte ihn bis 110.000 km - ohne Öl zu wechseln und ohne Motorische Probleme - lediglich nachleeren (alle 8.000 einen Liter am Schluss) was in einem vernünftigen Rahmen ist, wobei ich sehr verwundert war dass der Filter noch nicht dicht war. Danach wurde er verkauft vor rund 2 Jahren - ob das Öl beim nächsten Wechsel überhaupt noch hinaus läuft ist fraglich! Er hat es ein wenig übertrieben - aber alle 50.000km is sicherlich bei normaler Beanspruchung auch noch möglich aber schon grenzwertig in Anbetracht des Ölfilters.

Beim Motorrad würde ich dies allerdings nicht zu sehr ausdehnen in Anbetracht höherer Belastungen.

Weiters muss man bedenken dass insbesondere der Motor von unserer FMX vor rund 20 Jahren entwickelt wurde. Das Öl zur damaligen Zeit war gewiss nur einen Bruchteil so gut wie heutige billig Öle. Daher denke ich dass man sofern man keine Rennen absolviert den Intervall auf sicherlich 6.000 km ohne bedenken ausdehnen kann sofern man nicht nur Kurzstrecken fährt.

Bitte zu berücksichtigen dass dies lediglich meine Meinungen und Erfahrungen sind, ich bin keinem böse wenn er es anders handhabt.

Bei meiner CBR1100XX wechsle ich alle 2 Jahre - Laufleistung je nach meinen Projekten mit denen ich meine Freizeit vertreibe so um die 6.000 km / Jahr.

Jedes Jahr sehe ich als übertrieben und Geldrausschmeißerei an.
By ArchivUser104
#29208
Zitat:
ArchivUser935 schrieb am 01.02.2009 18:45
...

Vom longlife Öl halte ich überhaupt nichts da es so dünnflüssig ist dass man alle 2.000 km im Schnitte einen liter nachfüllen muss - sehe ich bei sämtlichen TDI VW Fahrzeugen in der Firma für welche ich tätig bin. die haben im Schnitt Laufleistungen zwischen 10.000 und 60.000 km. Wenn man sich ausrechnet dass man bis zum Wechselintervall rund 12 Liter nachgefüllt hat (das teure um 30€ / Liter - muss ja longlife sein) - reicht es nahezu nur den Filter zu wechseln da immer neues Öl hinzugeleert wird und dieses sich mit dem alten vermengt. Da es so dünnflüssig ist dichten die Kolbenringe und abstreifer nicht mehr so gut und somit wird bei weitem mehr verbrannt - daher der Verbrauch - in der VW Betriebsanleitung steht sogar bis zu einem liter / 1000 km - pervers!.

...




kann ich in keinster weise bestätigen!
besitze einen penibel eingefahrenen audi A4 2,5TDI TypB5 .
fahre seit beginn nur longlifeöl und wechsel alle 36000km.
die gesamtfahrleistung liegt mittlerweile bei knapp 280000km und der ölverbrauch ist im nicht meßbaren rahmen.
ich fahre dieses auto jetzt seit 8 jahren und habe noch nie öl zwischen den inspektionen nachfüllen müssen.
die wirtschaftlichkeit ist dank des longelifeservice recht verträglich.
ich möchte allerdings nochmal betonen, das ich den motor sorgsam eingefahren hab und auch im nachhinein immer "artgerecht" gehalten habe - stichwort: warmfahren.
diese beiden punkte sind bei motoren mit solch relativ großen hubräumen von enormer bedeutung für verbrauch und lebensdauer.(natürlich auch bei allen anderen verbrennungsmotoren)
By ArchivUser73
#29209
Ja aber nicht jeder behandelt den motor wie ein rohes ei...die longlife suppe ist weiß got nix für den motor...hab da erfahrungen wie strakman
By ArchivUser139
#29210
...ich behandel ihn auch nicht wie das besagte "rohe Ei" aber er wird auch nicht wie wild getreten...

...ein vertretbarer Mix aus Beidem wird bei mir gehandhabt...

...ob nun bei meinem CIVIC oder meiner FMX...

...die FMX hat nun 24.000km und der CIVIC 170.000km auf der Uhr und beide haben keinen grossen Durst nach Öl muss ich sagen...

...beim CIVIC hab ich nie nachgefüllt und bei der FMX so wenig das ich es nicht unbedingt auf Liter/ 1000km oder so beziffern kann...

...Ölwechsel hab ich bei der FMX alle 6000km und beim CIVIC alle 12.000km gemacht...

...sicher ist sicher und komplett auf den Ölwechsel zu verzichten wie im Video gesagt wird halte ich für keine Gute Idee...
By ArchivUser935
#29211
Hinzuzufügen wärte zu den TDI´s dass die Pumpe Düse von VW meinen Erfahrungen nach am gravierensten sind was die Kombination longlifeöl und deren Verbrauch betrifft - dennoch auch bei den klassischen TDI ein Ölnachfüllen nicht ganz unbekannt ist.

Dabei stützt sich die Erfahrung die ich machte aus rund 6 Autos die je nach Bedarf verwendet werden - im Fahrtenbuch müssen Sonderkosten wie tanken, Motoröl und dergleichen penibelst genau eingetragen werden - somit ist es gut nachvollziehbar, auch wenn man nicht gerade derjenige ist der nachfüllen muss weil einmal öfters die orange Ölleuchte wegen Minimum am Ölmessstab kommt...
Das extremste Auto ist der Touran der genutzt wird. 105 PS Pumpe Düse mit longlifeöl: spätestens nach 1200 - 1500km ein Liter fällig! Der kostet rund 25 % von den Tankkosten im unmittelbaren Vergleich!

Schlechtes einfahren kann ich nicht ausschließen - wobei die ersten km (wo der Motor noch kalt ist) sind immer in der Stadt und ich glaube aber nicht dass jemand diese in der Stadt "tritt" weil es absolut nichts bringt (von Ampel zu Ampel) und die Leute nicht unbedingt diesem Klischee entsprechen würden.
Fälle dass wegen überhöhten Geschwindigkeiten Lenkererhebungen seitens dem Fuhrparkmanagment weitergeleitet wurden sind nur sehr wenige bekannt und diese wegen minimalen Geschwindigkeitsübertretungen...
By ArchivUser568
#29212
Ich würde mal gerne wissen was Choice dazu sagt...
Einen Ölwechsel finde ich aber dennoch nicht für unsinnig.
Die Geldmacherei besteht wohl eher in den oft sehr kurzen Wartungsintervallen,
da Moderne Motoröle wie bereits gesagt eine ganze Menge mitmachen.

Aber egal was die ach so schlauen Leute vom TV da sagen,
Öl altert nunmal und basta.
Es wird verunreinigt durch Verbrennungsrückstände (Ruß),
Staub, Melattspäne, etc......
Sowas kann aber weitestgehend durch entsprechende Ölfilter beseitigt werden.

Gegen chemische "Verunreinigungen" kann so ein Filter aber auch nichts ausrichten!
Z.B. können sich Bestandteile des Kraftstoffes darin lösen oder das Öl oxidiert
mitunter durch die sogenannten "Blow-By" Gase (Gase die an den Kolbenringen bei der Verbrennung vorbeikommen).

Ich denke irgendwann macht so ein Öl auch mal schlapp,
daher ist es nicht verkehrt es jedes, oder jedes 2. Jahr zu wechseln.
Und bloß wenn man sich ein paar Ölwechsen spart,
spart man sich auch kein Vermögen zusammen. ;)
Zuletzt geändert von ArchivUser493 am 02.02.2009, 00:35, insgesamt 1-mal geändert.
By ArchivUser104
#29213
Zitat:
ArchivUser935 schrieb am 01.02.2009 21:46
..

Schlechtes einfahren kann ich nicht ausschließen - wobei die ersten km (wo der Motor noch kalt ist) sind immer in der Stadt und ich glaube aber nicht dass jemand diese in der Stadt "tritt" weil es absolut nichts bringt (von Ampel zu Ampel) ...

dazu noch folgendes:
ich arbeite seit einigen jahren bei audi im stammwerk in ingolstadt. wenn ich nach getaner arbeit in mein auto steige, welches auf dem werksparkplatz steht, kann man prima das fahrverhalten der anderen kollegen beobachten.
da wird ins auto "gehechtet", die hütte angelassen und mit maximaler drehzahl zum ausgang gedonnert um dort auch ja der erste zu sein. wenn ich da streckenweise die V6 TDI mit ohrenbetäubender drehzahl bei -10grad außentemperatur an mir vorbeibrettern sehe und höre wird mir schnell klar wie es um die zukunft dieser motoren bestellt ist.
wie kann man einem triebwerk nur so etwas antun?!?!?! ?(
die denkensweise der betreffenden ist dabei meist simpel: "is ja leasingauto, was kratzt mich die haltbarkeit des motors"
in der tat greifen viele kollegen gern auf das günstige mitarbeiterleasing für werksangehörige zurück. aber muß man deshalb ein motor so "vergewaltigen"!?!?
daraus ergeben sich dann folgende gespräche:
immer wieder werde ich um den verbrauch meines V6 beneidet. mein 2,5er verbraucht im schnitt 6,5 bis 7,0 l diesel auf 100km (ölverbrauch wiegesagt 0,0l)
das ist für einen motor dieser größe sehr gut und liegt eigentlich im bereich von dem, was ein vierzylinder verbrauchen würde.
kollegen von mir die ebenfalls ein V6 TDI fahren kommen mitunter nicht mal unter 10l auf 100km. gäbe es den bordcomputer nicht, müßte ich mich wohl öfter als lügner titulieren lassen.
die frage, "wie machst du das?" beanworte ich immer konstant mit "einfahren & warmfahren"
nicht mehr und nicht weniger ist der schlüssel zum wirtschaftlich sparsamen motor.


mir ist durchaus bewußt, das sich turbodieselmotoren gern einen schluck öl extra genehmigen. in einer früheren tätigkeit als kurierfahren bin ich ein paar hunderttausend kilometer mit einem mercedes sprinter durch die lande gefahren. diese arbeitstiere neigten im alter auch dazu 1l öl auf 1000km zu "vernichten".
da ich aber auch wußte, wie viele mit diesen autos umgingen, war das ganze nicht groß verwunderlich. thema "bleifuß ab stand"
By ArchivUser2
#29214
Da ich schon angesprochen werde: Ich kaufe günstiges Öl, fahre 3000km und wechsle es und den Ölfilter. Macht alle 3000km ca. 10 EUR. Im Ölwechselmonat muss ich also meinen Bierkonsum entsprechend reduzieren.
An meiner WR habe ich das Öl alle 10 Betriebsstunden gewechselt, also ca. alle 300km. An meiner BETA mit Kürbismotor werde ich es wohl genauso halten.

Ich glaube (!) aber nicht, dass wenn es denn gelingt Lifetime-Öl zu kaufen (viel Spass im Shop von Lifetime), dass es für einen Motorradmotor mit Kupplung im Motorölkreislauf geeignet wäre. Die Kupplung beruht auf Verschleiss und sie produziert ne Menge Schwebeteilchen im Öl.

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