Alles zum Thema Leistungssteigerung
By ArchivUser257
#8456
Das mit dem verbrauch hat sich bei mir nicht viel verändert eher verbessert.
Was deinen schwereren Gasgriff angeht das kann ich nicht verstehen ich bin mal die FMX von FuckingBastard (aus Potsdam) gefahren und bei ihm war das auch so, das hätte mich gestört!, bei meiner geht der Gasgriff genauso leicht wie vorher!
und nix gegen den Vergaser und den Service von Choice aber bei ABP ist die Aufgesägte Mutter dabei ;)
Wegen dem ausgehen würde ich mal das Standgas etwas höher drehen das hatte ich anfangs auch. Wobei das Standgas einstellen etwas fummelig ist mal ist es zu hoch und mal etwas zu niedrig, zumindest bei mir.
By ArchivUser864
#8457
Zitat:
ArchivUser2 schrieb am 24.04.2009 10:08
Die Steuerleitung läuft beim originalen Vergaser ebenfalls vom vorderen Teil des Vergasers zur Schiebebetriebanreicherung auf der rechten Seite des Vergasers. Dazwischen zweigt ein T-Stück die Leitung Richtung Unterdruckdose unter dem Tank ab. Diese Leitung, die bei Dir jetzt eigentlich frei liegen müsste, muss auf den Anschluss vorne rechts am MIKUNI.

Also quasi so wies beim Originalvergaser war? Das hab ich doch schon beschrieben, dann läuft sie fast gar nicht, zischt fast nur und geht sofort aus...
By ArchivUser2
#8458
@sway:"bei meiner geht der Gasgriff genauso leicht wie vorher!" Das ist unmöglich, denn die Feder im MIKUNI ist deutlich stärker als die im Serienvergaser.
Ein MIKUNI hat, wenn er vernünftig bedüst ist (hier ist vor allem die Leerlaufdüse wichtig) einen stabilen Leerlauf. Wechselnde Drehzahlen sind mir fremd. Den Schieber anheben zu müssen, lässt auf fette Grundbedüsung schliessen.

@Pesling: Wenn Du die Leitung so verlegst, wie ich es beschrieben habe, dann fliesst dort keine Luft, sondern es ändert sich nur der Druck in der Leitung. Die Leitung muss zwischen Anschluss am Vergaser und Unterdruckdose dicht und ununterbrochen sein.

Es gibt zwei Gründe für extrem hohen Widerstand beim Gasgeben:
- Spiel des Schliesserzugs zu klein, dann fällt das Gas üblicherweise auch nicht von selbst zu
- MIKUNI hat für die Schliesserfeder drei Einhängnasen. Standardmässig hängt die Feder in der grössten Vorspannung. Wir bei MainJet liefern genauso aus, weil mit dieser Vorspannung der Schieber auch unter sehr schlechten Bedingungen noch zufällt.
Es liegt in der Verantwortung des Besitzers diese Vorspannung zu ändern. Es ist sehr leicht vorzunehmen, denn man muss die Feder nur von der Nase drücken und an der nächsten Nase mit einem Werkzeug stoppen. MainJet empfiehlt diese Änderung nicht explizit, weil sie nicht der Empfehlung von MIKUNI entspricht.
By ArchivUser257
#8459
Ok der Gaszug geht vielleicht nicht genauso leicht wie vorher aber er ist auch nicht so schwer zu drehen wie bei FuckingBastard, ich spiele beim anfahren einer Kreuzung beim bremsen und runterschalten noch etwas mit dem Gas und das geht bei mir leicht ohne das ich die Finger komplett am Gasgriff habe.
Was das Gemisch angeht wollte ich mir eh noch mal die Zündkerze angucken.
By ArchivUser2
#8460
Das Leerlaufgemisch kann man nicht über das Kerzenbild beurteilen.
Eine gute Möglichkeit ist COLORTUNE, die gläserne Zündkerze.
Die andere Möglichkeit ist, meine Abstimmanleitung zu beachten:

ABSTIMMEN DES LEERLAUFSYSTEMS
Sollte die Grundeinstellung der Gemischschraube bereits einmal geändert worden sein, muss die Gemischschraube vorsichtig bis auf ihren Sitz hinein gedreht und von dort wieder auf ihre Grundeinstellung gebracht werden. Grundeinstellungen beziehen sich immer auf den Umdrehungen “offen” ab dem vorsichtigen Sitzanlegen.
Während der Abstimmarbeiten muss der Motor betriebswarm sein, d.h. min. 80°C Öltemperatur haben.
Das Motorrad muss aufrecht stehen und mit der Anschlagschraube wird ein stabiler Leerlauf (abhängig vom Motorenkonzept 1000-1300/min) eingestellt.
Nun wird die Gemischschraube schrittweise (¼ Umdrehung) in eine Richtung verdreht, ca. 5 Sekunden gewartet und die Auswirkung auf die Motordrehzahl beobachtet. Sinkt die Drehzahl wird um ½ Umdrehung in die andere Richtung gedreht und wieder die Auswirkung auf die Motordrehzahl beobachtet. So wird in weiteren Schritten die Einstellung mit der höchsten Drehzahl ermittelt. Danach wird mit der Anschlagschraube die Leerlaufdrehzahl wieder auf den stabilen Leerlauf gesenkt. Jetzt wird die zuvor beschriebene Prozedur mit kleineren Umdrehungen (?) an der Gemischschraube wiederholt, bis die Einstellung mit der höchsten Leerlaufdrehzahl gefunden ist. Danach wird die Leerlaufdrehzahl mit der Anschlagschraube eingestellt.
Sollte es nicht möglich sein in einem Bereich der Gemischschraube zwischen ¼ und 3½ offen einen stabilen Leerlauf zu finden oder wenn die Motordrehzahl sich bei Veränderung der Gemischschraube nicht ändert, ist die Leerlaufdüse zu klein (>3½) oder zu gross (<¼). Dann ist die Leerlaufdüse entsprechend zu ändern und die oben beschriebene Prozedur wieder durchzuführen.
By ArchivUser864
#8461
Zitat:
ArchivUser2 schrieb am 24.04.2009 10:54
@Pesling: Wenn Du die Leitung so verlegst, wie ich es beschrieben habe, dann fliesst dort keine Luft, sondern es ändert sich nur der Druck in der Leitung. Die Leitung muss zwischen Anschluss am Vergaser und Unterdruckdose dicht und ununterbrochen sein.

Ich werds mal versuchen, eine Explosionszeichung mit Schläuchen wäre super ;)

Ich überlege ernsthaft die doofe SLS abzuklemmen :D - hast du zufällig die Verschlussplatten am Lager?
By ArchivUser112
#8462
hi ho...

@choice

dann warte mit dem knopf, falls nicht schon unterwegs, erstmal noch bis ich meine nadeldüse gecheckt habe.

mfg
By ArchivUser112
#8463
hi ho...

hab heute mal nachgesehen...düsenstock is nen Y-6. dann liegst daran wohl auch nicht X(

ist denn die nadel so ok (9DJY4-9x) ? beschl. pumpe-ende hab nu auch mal gemessen. die madenschraube steht oben 7,5mm raus.

mfg
By ArchivUser864
#8464
Hab vorgestern mal die Schläuche durchgecheckt, der Schlauch, der Original vorne am Vergaser gesessen hat, steckt in einem Y-Stück, ein Ende geht unter die Sitzbank, das andere Richtung Straße...
By ArchivUser2
#8465
Dann entferne das Y-Stück und verbinde den Schlauch mit dem Anschluss am Vergaser. Unter dem Tank sitzt die Unterdruckdose.
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